Corona-Schnelltest oder Selbsttest: was ist der Unterschied?

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Corona-Schnelltest oder Selbsttest: was ist der Unterschied?

04.03.2021

 

 

 

Schnelltest oder Selbsttest: was ist der Unterschied? Hier die Klärung:

Corona-Schnellteste (1x/Woche für jeden Bürger, kostenlos laut Bundesregierung) soll  durch geschultes Personal in Apotheken durchgeführt werden (tiefer Nasen-oder Rachenabstrich, Ergebnis nach ca 15Minuten). Schriftliche Bescheinigung für Reisen/Altenheimbesuche etc.

Bei zusätzlichem Bedarf helfen wir in der Praxis gerne aus, die Inanspruchnahme der ärztlichen Leistung oder eines weiteren Wochenschnelltestes in der Praxis ist nicht kostenlos und wird in Rechnung gestellt.

Corona-Selbstteste sollen ab Montag 8. März bei Rossmann, Aldi Süd, Edeka, dm und in Apotheken käuflich zu erwerben sein. Die Kosten sind derzeit unklar (ca 5Euro?). Jeder BürgerIn soll diese Teste selbst und eigenverantwortlich (Anleitung und Herstellervideos beachten) durchführen, z.B als Abstrich vorne in der Nase, als Spuck-und Gurgeltest. Geeignet vor privaten Treffen. Nachteil: geringere Testsicherheit und höhere Fehlerrate. Für die Durchführung und Interpretation des Testergebnisses sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen ist jeder Bürger selber verantwortlich.

Alle Personen mit einem positiven Schnell-oder Selbsttestergebnis müssen ausserdem eine Ergebnisbestätigung mit PCR-Methode (Teststation der Stadt Landshut) durchführen lassen und sich sofort in Quarantäne (Dauer wird durch Gesundheitsamt festgelegt, bei britischer Mutation B1.1.7.  z.B. länger als bei Covid19-Wildtyp).

Wir weisen aus ärztlicher Sicht darauf hin, dass die Inkubationszeit von Covid19 (also der Zeitraum von Ansteckung bis zum Ausscheiden des Virus in der Atemluft/Auftreten von Symptomen) ca 8-10 Tage beträgt. Sicherheit bietet ein einzelner Test also nicht, sondern im optimalen Fall benötigt man in besonders sensiblen Bereich (Altenpflege,Schule) tägliche Testungen, alles andere stellt nur eine scheinbare Sicherheit und insbesondere nur eine Momentaufnahme dar (man kann als einen negativen Test am Inkubationstag 4 haben, aber trotzdem kurze Zeit später am Tag 10 nach Ansteckung Symptome und einen positiven Test bekommen). Dies muss jeder Bürger wissen und bedenken, um sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen. Ich empfehle daher weiterhin das Einhalten strenger Hygieneregeln und das Tragen von FFP2-Masken auch im privaten Bereich, wenn mehrere Personen aus verschiedenen Haushalten aufeinander treffen (z.B. Sohn/Tochter aus München besucht Eltern in Landshut).

Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

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